Behörden von Bundes- bis Kommunalebene produzieren jeden Tag riesige Mengen an Daten. Doch verhältnismäßig wenige Informationen werden unter freien Lizenzen in offenen und maschinenlesbaren Formaten automatisiert bereitgestellt. Im Rahmen der allgegenwärtigen Digitalisierung der Verwaltungen wird die Notwendigkeit, Daten offen zur Verfügung zu stellen schon seit mehr als einer Dekade angemahnt - die Umsetzung läuft aber nur schleppend. Wir haben den Stand von Open Data in Bund und Ländern verglichen, um eine Diskussionsgrundlage jenseits des reinen Zählens von Datensätzen zu schaffen.

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Die Kriterien für die Erstellung des Rankings können hier eingesehen werden.


SH
51 %
BE
45 %
NW
39 %
BY
35 %
HH
34 %
RP
34 %
SN
33 %
Bund
23 %
TH
18 %
HE
14 %
BW
13 %
NI
10 %
HB
9 %
BB
6 %
MV
1 %
SL
1 %
ST
0 %

Im Bereich Open Data gibt es große Unterschiede innerhalb Deutschlands. Einige Bundesländer haben das Thema nicht einmal im Rechtsrahmen verankert, andere kümmern sich bereits um Linked Open Data direkt aus den Fachverfahren.

Die Öffnung des eigenen Datenstands durch die Verwaltungen wird bisher oft als Maßnahme für Dritte aus Zivilgesellschaft oder Wirtschaft verstanden. Dieses Nutzungspotenzial ist zwar wichtig, aber Behörden sollten primär auch selbst von der Modernisierung der für Open Data notwendigen technischen Infrastruktur profitieren. Zudem ist die Verwaltung oft die größte Nutznießerin offener Daten: Der Zugriff auf Informationen anderer Abteilungen im eigenen Haus vereinfacht viele Arbeiten im Behördenalltag.

0 %100 %OpenDataRanking.deKarte: David Liuzzo, DeStatis